Die Stimme der Liebe - Über mich
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Ein Hauch von Sinnlichkeit...

                                                                                                  Foto: Matthias Ahlke


«Ihre Stimme ist von dunkler Färbung, emotional und von
berauschender Eleganz!»   (Zitat: Hessischer Rundfunk)

« Viel russische Seele und eine Stimme, dunkel und verführerisch wie "Wenn die Geigen leise weinen" -
das ist Larissa.»  (Zitat: WDR-4)



Über mich:
So oder so ähnlich werde ich immer wieder beschrieben…
Mit meinem Namen werden oftmals gefühlvolle Balladen, tiefsinnige Chansons, anspruchsvolle Schlager und russische Zigeunerlieder verbunden.



Weil ich jedoch die Freiheit liebe, lasse ich mich nur sehr ungern in eine der üblichen musikalischen Schubladen schieben. Denn ich experimentiere gern mit verschiedenen Genres und mag Musikrichtungen aus sehr unterschiedlichen Ländern. Vielleicht liegt das auch an meiner Herkunft. Denn ich habe meine Ursprünge wohl nie vergessen! Meine Vorfahren stammten aus Weißrussland,  Polen, Ungarn, Deutschland und Belgien. Ich wuchs als zweites von drei Kindern in einer Familie auf, die mütterlicherseits von der russischen Seele und väterlicherseits von hanseatischer Zurückhaltung geprägt war...


Mit acht Jahren war mir bereits klar, dass ich einmal Sängerin werden würde. Meine russische Großmutter war es, die mir immer wieder von der unendlichen Weite und der Schönheit Russlands erzählte. In ihren Geschichten beschrieb sie die russischen Sitten und Gebräuche der Vorväter und sie sang oft deren überlieferte Lieder. Immer wieder betonte meine Großmutter, dass in der russischen Musik vor allem drei Elemente vereint seien: Emotionale Aufrichtigkeit, der Bezug zur Natur und zum einfachen Leben sowie die sorgfältige Ausführung. Bestärkt wurde mein Berufswunsch auch dadurch, dass meine Eltern in den 70er Jahren aus Paris eine Schallplatte der berühmten russischen Zigeunersängerin Raya mit nach Hause brachten. Ich war damals fasziniert und berührt von dieser wunderschönen Musik...


Eigentlich wollte ich in den 80er Jahren nach Paris gehen. Aber dann siegte am Ende die Vernunft und ich erlernte statt dessen einen ganz bodenständigen, bürgerlichen Beruf. Ich wurde Goldschmiedin. Da ich mich - neben der Kunst - auch immer sehr für Menschen und für Medizin interessiert habe, machte ich zusätzlich noch eine Ausbildung zur staatlich anerkannten Ergotherapeutin. Als Neunzehnjährige gründete ich - während meiner Lehrzeit - bei meinem lieben und verständnissvollen Goldschmiedemeister - das russische Balalaika-Ensemble "Samowar". In der Woche arbeitete ich als Goldschmiedin und am Wochenende trat ich auf. Mit meinen Künstlerkollegen Alexander Oudovitchenko (Balalaika), Nikolaj Nitsche (Mandoline) und Holger Till (Bassbalalaika) stand ich dann später mehr als mein halbes Leben auf der Bühne.


Als junge Mutter und ermutigt durch meinen Mann, entschloss ich mich später, der Musik einen noch größeren Platz in meinem Leben einzuräumen. Im Jahr 2004 unterschrieb ich bei der Plattenfirma "Premium Musik" meinen ersten Künstlervertrag. Darauf folgte eine zehnjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit mit meinem Produzenten Michael Bensen. 


Ich begann damals auch meine ersten Lieder und Songs zu schreiben.  Meine erste Radio-Single  " Wo rote Rosen blüh´n " aus dem Jahr 2004 wurde ein großer Überraschungserfolg und war über 20 Wochen in den Airplay-Charts. Die zweite Single wurde zu unserer aller Freude noch erfolgreicher!



Denn die deutsche Media Control ermittelte für dieses Lied den zweiten Platz unter den erfolgreichsten Radio-Titeln des Jahres 2005 (Bereich volkstümlicher Musik), gleich hinter dem Hit "Lebt denn der alte Holzmichel noch", gesungen von den Randfichten.



Kurz nach der Veröffentlichung meines Debut-Albums "Von Liebe und Sehnsucht" 2005 war ich als Newcomerin in vielen großen Fernseh-Sendungen zu Gast,wie zum Beispiel im ARD/ORF „Musikantenstadl“, „ Die NDR - Schlagernacht“ , „Das große NDR - Wunsch-konzert“, WDR „Schöne Bescherung“, „ARD „Kein schöner Land“,
BR „Weiß-Blau klingt´s am Schönsten“, ARD „Musikantendampfer“, sowie bei deutschen Radio-sendern wie NDR-1, NDR-90.3, SWR-4, WDR-4, HR-4, MDR-1, SR-1, BR-1.





Im Oktober 2007 veröffentlichte ich nach einer erneuten Babypause mein zweites Album "Gefühlvoll". Hierbei ließ ich mich eher von meinen russischen Wurzeln leiten und nahm gleich mehrere Titel gemeinsam mit dem berühmten Ural-Kosaken-Chor unter der Leitung von Wladimir Kozlovskiy auf. In all den Jahren gab es immer wieder längere Phasen, in denen ich mich nur meiner Familie widmete.



Im Januar 2010 erschien dann mein Lieblingsalbum  "Am Ende der Eiszeit". Der Titel "Halt mich" zum Beispiel - die deutsche Version des Welthits
"A new day has come" von Céline Dion - wurde auch bei den deutschsprachigen Rundfunk-sendern ein überwältigender Erfolg. In vielen Hitparaden war er lange ganz oben in den Charts zu finden.



Kaum war meine dritte CD erschienen, erfüllte sich endlich mein lang gehegter Kindheitswunsch! Zusammen mit der Geigerin Sabina Danilov, dem Kontrabassisten Joe Fischer und dem Gitarristen und Mandolinisten Nikolai Nitsche gründete ich im Januar 2010 meine Zigeunerband "Latcho. Das Besondere an unserer Zigeunermusik ist wohl der mehrstimmige  tiefberührende Gesang und die Virtuosität meiner Kollegen. Mit viel Liebe haben wir zwei Jahre lang an unserem ersten Album "Latcho-Russian Gypsy gefeilt, das im Juni 2012 veröffentlicht wurde. Unser Tonmeister Robert Schuller hatte wahrlich eine Engelsgeduld mit uns. Denn wir achteten auf jedes Detail, jeden Ton und hatten dabei sehr hohe Ansprüche an uns selbst. Unser erstes gemeinsames Konzert führte uns dann in das Staatsschauspiel Dresden. Dieses und das darauffolgende Konzert in der wildromantischen Klosterruine Marienthal werde ich wohl niemals vergessen!


Im Juli 2012 verstarb völlig überraschend mein Produzent Michael Bensen. Das war ein schwerer Schicksalsschlag für mich! Denn mit den Jahren waren nicht nur nur viele gemeinsame Produktionen, sondern auch eine persönliche Freundschaft entstanden. Zunächst überlegte ich ernsthaft, meine Karriere aufzugeben. Doch nach einer längeren Zeit des Rückzugs wurde mir klar, dass die Zeit dafür noch nicht gekommen ist, weil ich tief in mir spüre, dass noch so viele kreative musikalische Ideen verwirklicht werden wollen...